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¬†Oktober 2016: Neuer Jugendraum im Obergeschoss der Sch√ľtzenhalle er√∂ffnet

 

Aktuell: Hier gibt es erste Fotostrecken vom Sch√ľtzenfest 2016

 

Martin Deimel bei den Sch√ľtzen und sein Sohn Stephan (Jungsch√ľtzenk√∂nig) regieren Holzener Bruderschaft 2016/17

Tammo J√§nsch ist neuer Kindersch√ľtzenk√∂nig

Vogelwiese an der Bieber ‚Äď Montag, sp√§ter Vormittag. Mit dem 166. Schuss war es soweit:

Die Reste des zerfledderten Sch√ľtzenvogels fliegen aus dem Vogelkasten und Martin Deimel jubelt als neuer K√∂nig unserer Bruderschaft!

Beim Vogelschie√üen musste sich der Fahnenoffizier des Vorstandes gegen einige Mitbewerber durchsetzen. So schossen z.B. Vater und Sohn J√ľrgens (B√§ckerei), M. Schmitz und M. Rahmann neben weiteren Sch√ľtzenbr√ľdern auf den von Werner Kosik gebauten Sch√ľtzenvogel.

Entsprechend gro√ü war die Freude bei Martin, der sich seine Frau Maria zur Sch√ľtzenk√∂nigin erkor, als er den K√∂nigsschuss abgegeben hatte. Den spannenden Wettkampf um die K√∂nigsw√ľrde hat bei sch√∂nem Wetter eine Vielzahl von Besuchern auf der Vogelwiese mitverfolgt.

Zuvor hatte sich schon Martins Sohn Stephan Deimel gegen die Konkurrenten der Holzener Jungsch√ľtzen durchgesetzt. Er wurde mit dem 85. Schuss der n√§chste Jungsch√ľtzenk√∂nig nach einem rund 15 Minuten langen Schie√üen auf den Vogel der Jungsch√ľtzen ‚ÄěPanda I.‚Äú. Wie sein Vater Martin war der 23-j√§hrige Student auch schon einmal Kindersch√ľtzenk√∂nig in Holzen. So regieren nun 2 Generationen der Familie Deimel ein Jahr lang das Holzener Sch√ľtzenvolk!

Au√üerdem wurde noch ein neuer Kindersch√ľtzenk√∂nig ermittelt. Hier zeigte sich der 9-j√§hrige Tammo J√§nsch am zielsichersten. Nachdem er morgens zum ersten Mal mit dem Tambourkorps mitmarschiert ist, lie√ü er mit dem 47.¬† Schuss der Armbrust den letzten Luftballon zerplatzen und w√§hlte Marie Brinkschulte zur Kinderk√∂nigin.

Nachdem mit dem traditionellen K√∂nigsf√§sschen noch auf der Vogelwiese auf die neuen Majest√§ten angesto√üen wurde, ging es im Festzug zur Sch√ľtzenhalle. Dort wurde anschlie√üend bei bester Laune mit den Festg√§sten ausgelassen gefeiert.

Ein Dank gilt hier der musikalischen Begleitung durch unser Tambourkorps, der neuen Festblasmusik aus Sondern und der schottischen Reed Band aus Linlithgow (am Montag), die f√ľr tolle Stimmung gesorgt haben.

Wir gratulieren allen K√∂nigen und K√∂niginnen ganz herzlich und w√ľnschen ihnen viel Freude und ein tolles Regentschaftsjahr 2016/17 !!!

St. Johannes Evangelist
Sch√ľtzenbruderschaft 1824 Holzen e.V.
 
Was Du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.

In Anlehnung an diesen Ausspruch aus Goethes Faust gedenken wir der M√§nner der ersten Stunde, die mit Mut und Energie, mit Vertrauen in die Zukunft diese Bruderschaft gr√ľndeten. Traditionen, die sich im Leben bew√§hrt haben, sollen weitergegeben werden. Werte, die das Leben gelingen lassen und es reicher machen, sollen erhalten bleiben. Unsere Bruderschaft sieht sich der Aufgabe verpflichtet, das Gemeinschaftsleben unseres Dorfes zu f√∂rdern. Sie f√ľhlt sich in der Rolle des Vereins der Vereine, nicht um andere zu dominieren, sondern um dem Gemeinwohl aller Holzener zu dienen. Dies kann uns nur gelingen, wenn wir die Prinzipien unserer Bruderschaft hochhalten und zu ihnen stehen, wie es die vergangenen Generationen vor uns getan haben:¬†

Glaube      -     Sitte     -     Heimat

 
Den Glauben bekennen. 
Es ist ein Gl√ľck und eine Freude, glauben zu d√ľrfen, da√ü das Leben aus Gottes Hand kommt, da√ü Gott das Leben tr√§gt, da√ü Gott f√ľr uns da ist.¬†

Die Sitte sch√ľtzen.¬†
Was sich im Laufe der Jahrhunderte an gutem Verhalten herausgebildet hat, was sich an gutem Handeln im Bewu√ütsein der Menschen gefestigt und als Gewohnheit bew√§hrt hat, das ist gute Sitte geworden. Vernunft und Gewissen lassen uns erkennen, was gut und richtig ist, was der menschlichen W√ľrde sowie der Natur der Sache entspricht und was die Situation erfordert, was schlie√ülich dem Frieden dient und Gerechtigkeit schafft.¬†

Die Heimat lieben. 
Wo wir zu Hause sind, f√ľhlen wir uns heimisch, da ist unsere Heimat. Uns Sauerl√§ndern hat Gott ein besonders sch√∂nes St√ľck seiner Sch√∂pfung anvertraut. Hier liegen die Wurzeln unserer Herkunft. Viele Generationen unserer Vorfahren haben hier gelebt. Hier hat sich die ererbte und erworbene Art zu denken, zu sprechen und zu handeln herausgebildet. Hier leben und wirken wir in der Verantwortung auch f√ľr kommende Generationen. Wir sind Glieder einer Kette.¬†¬†
Wir w√ľnschen allen Sch√ľtzenbr√ľdern und Sch√ľtzenschwestern unserer Bruderschaft, da√ü sich ihre langj√§hrige Tradition, f√ľr Glaube, Sitte und Heimat einzutreten, auch in Zukunft bew√§hren m√∂ge.¬†

Peter Hillen 
Ehrenhauptmann