Matthias Schulte ist der neue Sch├╝tzenk├Ânig unserer Bruderschaft im Sch├╝tzenjahr 2018 /2019

Maxi Brings ist neuer Jungsch├╝tzenk├Ânig und Paul K├Ânig neuer Kinderk├Ânig

Wie ├╝blich stand auch in diesem Jahr am Sch├╝tzenfest-Montag das Vogelschie├čen auf dem Programm unseres Hochfestes. Passend dazu hatte Petrus (wahrscheinlich in enger Zusammenarbeit mit unserem Schutzpatron) den Himmel weit ge├Âffnet und die Wettk├Ąmpfe um die W├╝rde des Jungsch├╝tzen- Kinder- sowie des Sch├╝tzenk├Ânigs konnten bei allerbestem Wetter stattfinden. Nachdem unser Pr├Ąses, Vikar Dominik Niemiec, das ÔÇ×VaterunserÔÇť gebetet und den Segen erteilt hatte, gingen wie immer zun├Ąchst die Jungsch├╝tzen an den Start. Hier wurde der Nachfolger von Vorjahressieger Philipp Schlinkmann gesucht. Nach einem eifrigen Wettkampf setzte sich der 23-j├Ąhrige Kompanief├╝hrer der Jungsch├╝tzen, Maximilian ÔÇ×MaxiÔÇť Brings, gegen seine Mitbewerber durch. ┬áEs war der insgesamt 88 Schuss, der den anf├Ąnglich noch sehr stolzen Aar schlussendlich von der Stange holte.

Anschlie├čend bewarben sich dann wie ├╝blich zahlreiche ÔÇ×J├ĄusterÔÇť um den Titel des Kinderk├Ânigs. Erstmalig wurde in diesem Jahr dabei auf Armbrust und Pfeil verzichtet. Die jungen K├Ânigsanw├Ąrter mussten stattdessen ihre Zielsicherheit unter Beweis stellen, indem sie mit Steinen auf Gl├╝hbirnen warfen. Dieses stellte sich jedoch zun├Ąchst als sehr schwierig heraus, weshalb die Wurfdistanz mehrmals verringert wurde. Doch als auch hiernach keine Treffer zu verzeichnen waren, durften sich die jungen ÔÇ×Sch├╝tzenÔÇť auf eine Bank stellen um ihre Geschosse abzufeuern. Jetzt lief es deutlich besser. Am Ende konnte sich dann Paul K├Ânig, der selber nur einen guten Steinwurf von der Vogelwiese entfernt wohnt, gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Zu seiner K├Ânigin w├Ąhlte er seine Cousine Marie Denz, die ebenfalls zusammen mit ihrer Familie im Bibertal lebt.

Dann ging es weiter mit dem letzten und entscheidenden Teil des Vogelschie├čens. Doch bevor es soweit war, wurde zun├Ąchst unser Sch├╝tzenbruder Edmund ÔÇ×EdeÔÇť Brune als Schie├čmeister an der Vogelstange durch unseren Sch├╝tzenbruder Erik K├Âfler abgel├Âst. Insgesamt 17 Jahre hat Ede die Aufgaben des Schie├čmeisters f├╝r die Bruderschaft erledigt und konnte dabei so manchen entscheidenden Schuss und die darauffolgenden, ersten Reaktionen der Sch├╝tzen aus n├Ąchster N├Ąhe miterleben. Als Dank wurde ihm ein Bild sowie ein ÔÇ×lecker Fl├Ąschchen ZielwasserÔÇť ├╝berreicht.


Auch im letzten Wettbewerb des Tages fanden sich einige Bewerber, um den von Matthias Schulte ersteigerten Vogel von der Stange zu holen. Zum Ende hin kristallisierte sich dann jedoch immer mehr heraus, wer von den Sch├╝tzen es tats├Ąchlich ernst meinte beim Schie├čen. So war es Matthias Schulte h├Âchst selbst, der u.a. von den Sch├╝tzenbr├╝dern Carsten Schleimer, Michael Deimel, Georg Padberg und Thomas Schleep abwechselnd Unterst├╝tzung erhielt. Durch die abgefeuerten Salven wurde der Vogel bis auf einen letzten, erstaunlich z├Ąhen Rest zerpfl├╝ckt. Mit dem 82. Schuss war es dann endlich soweit. Matthias Schulte holte das letzte St├╝ckchen Holz, welches f├╝r so manchen Beobachter auf der Vogelwiese kaum noch zu erkennen war, von der Stange und das Holzener Sch├╝tzenvolk konnte seinen neuen K├Ânig hochleben lassen.┬á Zu seiner K├Ânigin erkor Matthias seine Ehefrau Nadine mit der er in den Jahren 2018 / 2019 das Holzener Sch├╝tzenvolk regieren wird.

Wir gratulieren allen Majest├Ąten ganz herzlich und w├╝nschen ihnen viel Freude in ihrem K├Ânigsjahr!!!

Projekt ÔÇ×Wohnzimmer HolzenÔÇť geht in die n├Ąchste Phase

Christian M├╝ller neuer 2. Brudermeister

Holzen. Am 14.07.2018 konnte der 2. Brudermeister Klaus Schulte die anwesenden Mitglieder unserer Bruderschaft, sowie auch zahlreiche Sch├╝tzenfrauen zur traditionellen Generalversammlung mit Abrechnung des Sch├╝tzenfestes in der Sch├╝tzenhalle begr├╝├čen. Besonders begr├╝├čt wurden neben dem amtierenden K├Ânigspaar Matthias und Nadine Schulte auch Ehrenhauptmann Peter Hillen mit dem Ehrenvorstand, alle anwesenden Jubilare, Jungsch├╝tzenk├Ânig Maxi Brings sowie der Pr├Ąses, Vikar Dominik Niemiec.

Erstmalig wurde in diesem Jahr an allen drei Tagen unseres Hochfestes neben dem traditionellen Freibier auch Freiwein angeboten. Diese Bereicherung fand beim feiernden Sch├╝tzenvolk gro├čen Anklang und wurde reichlich genutzt. Kassierer Wilhelm Dirk Schlinkmann zog eine positive Bilanz, wobei er sich ├╝ber ein ÔÇ×ganz besonders harmonisches und fr├Âhliches Sch├╝tzenfestÔÇť freute. In der vorl├Ąufigen Abrechnung des Sch├╝tzenfestes konnte er jedoch nur ein ÔÇ×leichtes PlusÔÇť feststellen. Er erkl├Ąrte diesen Umstand u.a. damit, dass im Vergleich zum Vorjahr weniger Eintrittskarten verkauft wurden, der Bierumsatz jedoch im nahezu gleichen Bereich wie im Vorjahr lag.

F├╝r den Vorstand standen insgesamt 12 Personen zur Wahl. Der 1. Brudermeister Thomas Lepping verl├Ąngerte seine Amtszeit und wurde von der Versammlung einstimmig f├╝r weitere zwei Jahre gew├Ąhlt. Gesch├Ąftsf├╝hrer Stefan Schlotmann und Schriftf├╝hrer Elmar Grunenberg legten dagegen ihre ├ämter nieder. Die Versammlung w├Ąhlte David Senft zum neuen Gesch├Ąftsf├╝hrer und Matthias Hillen zum neuen Schriftf├╝hrer der Bruderschaft. ├ťberraschend legte auch der 2. Brudermeister Klaus Schulte aufgrund gesundheitlicher sowie beruflicher Gr├╝nde sein Amt nieder. Die Versammlung w├Ąhlte Christian M├╝ller einstimmig zu seinem Nachfolger. Die Fahnenoffiziere Michael Deimel, Michael Risse, Thomas Rauert und Gernot Krengel beendeten ebenfalls ihre Vorstandst├Ątigkeit und werden in Zukunft durch die Sch├╝tzenbr├╝der Markus Blome, Michael Brinkschulte, Uwe Rentrop und Ludger Schneider ersetzt. K├Ânigsoffizier Ricardo Laukien, der nach 4-j├Ąhriger Vorstandst├Ątigkeit ebenfalls nicht mehr zu Wahl stand, wird durch Fahnenoffizier Frank Wieseler beerbt. Die Fahnenoffiziere Stephan F├╝rstenberg, Martin Deimel und Andr├ę D├Âring sowie K├Ânigsoffizier Mario Schlinkmann verl├Ąngerten allesamt ihre Amtszeit f├╝r weitere 2 Jahre. Klaus Schulte sowie Gernot Krengel wurden aufgrund ihrer langj├Ąhrigen Vorstandst├Ątigkeiten und Verdienste um unsere Bruderschaft einstimmig in den Ehrenvorstand aufgenommen. Thomas Lepping informierte die Versammlung ├╝ber den aktuellen Sachstand des LEADER-Projektes (EU-F├Ârderprogramm f├╝r l├Ąndliche Gebiete) an dem der Ortsteil Holzen unter Federf├╝hrung unserer Bruderschaft teilnimmt. Der LEADER Vorstand bewertete das Projekt ÔÇ×Wohnzimmer HolzenÔÇť (Umgestaltung und ├ľffnung des Sch├╝tzenhofes und Umgestaltung des Eingangsbereiches der Halle) einstimmig als f├Ârderf├Ąhig. Die Umsetzungsplanung geht damit in die n├Ąchste Phase. Zum 20-j├Ąhrigen Jubil├Ąum unserer Jungsch├╝tzenkompanie findet in diesem Jahr am 13. Oktober wieder eine ÔÇ×BieberpartyÔÇť in der Sch├╝tzenhalle statt.

St. Johannes Evangelist
Sch├╝tzenbruderschaft 1824 Holzen e.V.
 
Was Du ererbt von deinen V├Ątern hast,┬áerwirb es, um es zu besitzen.

In Anlehnung an diesen Ausspruch aus Goethes Faust gedenken wir der M├Ąnner der ersten Stunde, die mit Mut und Energie, mit Vertrauen in die Zukunft diese Bruderschaft gr├╝ndeten. Traditionen, die sich im Leben bew├Ąhrt haben, sollen weitergegeben werden. Werte, die das Leben gelingen lassen und es reicher machen, sollen erhalten bleiben. Unsere Bruderschaft sieht sich der Aufgabe verpflichtet, das Gemeinschaftsleben unseres Dorfes zu f├Ârdern. Sie f├╝hlt sich in der Rolle des Vereins der Vereine, nicht um andere zu dominieren, sondern um dem Gemeinwohl aller Holzener zu dienen. Dies kann uns nur gelingen, wenn wir die Prinzipien unserer Bruderschaft hochhalten und zu ihnen stehen, wie es die vergangenen Generationen vor uns getan haben:┬á

Glaube      -     Sitte     -     Heimat

 
Den Glauben bekennen. 
Es ist ein Gl├╝ck und eine Freude, glauben zu d├╝rfen, da├č das Leben aus Gottes Hand kommt, da├č Gott das Leben tr├Ągt, da├č Gott f├╝r uns da ist.┬á

Die Sitte schützen. 
Was sich im Laufe der Jahrhunderte an gutem Verhalten herausgebildet hat, was sich an gutem Handeln im Bewu├čtsein der Menschen gefestigt und als Gewohnheit bew├Ąhrt hat, das ist gute Sitte geworden. Vernunft und Gewissen lassen uns erkennen, was gut und richtig ist, was der menschlichen W├╝rde sowie der Natur der Sache entspricht und was die Situation erfordert, was schlie├člich dem Frieden dient und Gerechtigkeit schafft.┬á

Die Heimat lieben. 
Wo wir zu Hause sind, f├╝hlen wir uns heimisch, da ist unsere Heimat. Uns Sauerl├Ąndern hat Gott ein besonders sch├Ânes St├╝ck seiner Sch├Âpfung anvertraut. Hier liegen die Wurzeln unserer Herkunft. Viele Generationen unserer Vorfahren haben hier gelebt. Hier hat sich die ererbte und erworbene Art zu denken, zu sprechen und zu handeln herausgebildet. Hier leben und wirken wir in der Verantwortung auch f├╝r kommende Generationen. Wir sind Glieder einer Kette.┬á┬á
Wir w├╝nschen allen Sch├╝tzenbr├╝dern und Sch├╝tzenschwestern unserer Bruderschaft, da├č sich ihre langj├Ąhrige Tradition, f├╝r Glaube, Sitte und Heimat einzutreten, auch in Zukunft bew├Ąhren m├Âge.┬á

Peter Hillen 
Ehrenhauptmann